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In den Jahren 1553 -1563 erbaute Kaiser Ferdinand, der Enkel von
Kaiser Maximilian, die Hl.Kreuz- oder Hofkirche, der ein Franziskanerkloster
angeschlossen wurde, um dort das Denkmal Maximilians aufzustellen.

Kaiser
Maximilian hatte im Jahre 1502 damit begonnen - er hatte den Münchner
Gilg Sesselschreiber zum Hofmaler ernannt und mit den Entwürfen
der großen Ahnenfiguren beauftragt.

Als Maximilian 1519 auf einer Reise nach Wien starb, waren von den
28 Figuren, die heute sein Grabmal umstehen, erst elf fertig. Die
Arbeiten wurden nach Maximilians Tod
unter der Leitung von Stefan Godl weitergeführt. Die letzte
Figur des Frankenkönig Clodwig wurde erst 1550 in der Werkstätte
des Innsbrucker Glockengießers Gregor Löffler gegossen.
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Das Grab blieb leer, Maximilian ruht unter dem Altar der Burgkapelle
in der Wiener Neustädter Burg.
Die Stuckarbeiten der Kirche stammen zum größten Teil
aus dem Ende des 17.Jahrhunderts. Die ursprünglichen Rippen
aus Mittenwalder Sandstein sind nur an den Emporen erhalten. Der
Hochaltar enstand nach dem Entwurf des Wiener Hofarchitekten Nicolaus
Pacassi in den Jahren 1755 - 1758. Die Renaissanceorgel an der rechten
Chorwand von Jörg Ebert aus Ravensburg entstand 1555 - 1561.
Die Orgelflügel malte der Mailänder Domenico Pozzo in
den Jahren 1560.
Im Gegensatz zum leeren Kenotaph Kaiser Maximilians
I. steht das Grabmal für den 1810 in Mantua erschossenen Tiroler
Freiheitshelden Andreas Hofer, der in den Napoleonischen Kriegen
europaweite Beachtung fand. Seine Gebeine wurden in einer Nacht-
und Nebelaktion durch den Freiburger Leutnant Georg Hauger nach
Innsbruck gebracht und 1823 in der Kirche beigesetzt. Auf der Tumba
steht die Figur Andreas Hofers in Landestracht mit seiner Ordenskette
von Johann Schaller, so wie sie Kaiser Franz gewünscht hatte.
Das Relief an der Frontseite des Sarkophages zeigt die figurenreiche
Szene des Fahnenschwurs von Josef Klieber.
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Die an die Hofkirche anschließende Silberne Kapelle über
dem ehem. Stadtgraben (heute Durchfahrt) ließ Erzherzog Ferdinand
als Grabkapelle 1578 erbauen und 1587 erweitern.

Durch die Silberne Kapelle und einen nördlich vorgelagerten
Gang ist die Hofkirche mit der kaiserlichen Hofburg (ehemaliger
Wappenturm) verbunden. Dieses Ensemble von Hofbauten vor der Kulisse
der Nordkette reicht - in seinen Anfängen bereits in gotischer
Zeit - über die alte Stadtmauer hinaus und dokumentiert die
Bedeutung von Innsbruck als kaiserliche Residenzstadt.
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